Technische*r Angestellte*r (Techniker*in oder Ingenieur*in) Werkstofftechnik, Physiktechnik, Maschinenbau o. ä.

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching

Art der Stelle

Wissenschaftliche und technische Assistenz

Teilchen-, Plasma- und Quantenphysik

Ausschreibungsnummer: 26/026

Stellenangebot vom 10. September 2026

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) ist ein weltweit herausragendes Zentrum für Fusionsforschung. Mit rund 1100 engagierten Mitarbeitenden in Garching bei München und Greifswald widmen wir uns der Erforschung der Grundlagen für Fusionskraftwerke. Diese Kraftwerke erzeugen Energie ohne klimaschädliche Emissionen, sind sicher, nachhaltig und nahezu unerschöpflich – ähnlich wie die Sonne. Fusionskraftwerke haben das Potenzial, eine bedeutende Rolle für die Energieversorgung künftiger Generationen zu übernehmen.
Am IPP-Standort in Garching forschen wir am Großexperiment ASDEX Upgrade. Dabei handelt es sich um eine Fusionsanlage vom weltweit bekannten Typ Tokamak.

Wir besetzen aktuell eine wichtige Position als Technische*r Angestellte*r Werkstofftechnik, Physiktechnik, Maschinenbau o.ä. im Bereich Plasma to Wall (P2W). Die Stellenausschreibung erfolgt im Rahmen des durch das BMFTR geförderten Projektes FUMME (FUsion Material Model Environment). Der Bereich P2W befasst sich mit der Untersuchung von Plasma-Wand-Wechselwirkungen in Fusionsanlagen und in speziellen Laborexperimenten sowie mit der Entwicklung und Charakterisierung von Materialien und Komponenten für hohe Wärmeflüsse. Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Entwicklung und Validierung computergestützter Modelle, um das Versagen von Materialien zu beschreiben.

Aufgaben

  • Technische Unterstützung bei der Charakterisierung von Werkstoffproben/Prüfkörpern
  • Aufbau und Inbetriebnahme von neuen sowie Wartung/Erweiterung von bestehenden Anlagen zur Material-/Werkstoffcharakterisierung und -prüfung
  • Charakterisierung/Testen von Werkstoffproben im Labor
  • Dokumentation und technische Unterstützung des experimentellen Betriebes

Profil

  • Abgeschlossene Ausbildung mit Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker*in Fachrichtung Werkstofftechnik, Physiktechnik, Maschinenbau o. ä. (Eingruppierung bis zur Entgeltgruppe 9b möglich). Gerne können sich auch fachlich passende Ingenieur*innen bewerben (Eingruppierung bis zur Entgeltgruppe 10 möglich).
  • Grundkenntnisse in Entwicklung von Bauteilen/Werkstücken
  • Erfahrung in der Auswertung bildanalytischer Routinen
  • Erfahrung an der Arbeit in einem wissenschaftlichen Umfeld
  • Kenntnisse in der Vakuumtechnik
  • Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (mind. C1)
  • Ausgeprägte Teamfähigkeit und die Bereitschaft zur eigenverantwortlichen Umsetzung von übertragenen Aufgaben
  • Sorgfältige Arbeitsweise und hohe Zuverlässigkeit
  • Bereitschaft, sich fortzubilden
Das ist von Vorteil
  • Erfahrung im Umgang mit Rasterelektronenmikroskopen
  • Grundkenntnisse in der Elektrotechnik/Mess- und Regelungstechnik
  • Kenntnisse im Bereich der elektronischen Datenerfassung
  • Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit metallischen Werkstoffen und/oder Verbundwerkstoffen
  • Kenntnisse im Bereich der Fertigungstechnik
  • Englischkenntnisse

Angebot

  • Vergütung je nach Qualifikation und Aufgabenübertragung bis zu Entgeltgruppe 10 TVöD Bund, Zuschüsse zu vermögenswirksamen Leistungen und Jahressonderzahlung
  • Sie sind Teil eines der größten wissenschaftlich-technischen Projekte in Deutschland
  • Eine auf zunächst zwei Jahre befristete Stelle
  • Gleitzeitsystem und flexible Arbeitszeitmodelle
  • Mobiles Arbeiten ist teilweise möglich (in Abhängigkeit von den betrieblichen Anforderungen)
  • 30 Tage Urlaub (bei 5-Tage-Woche) und zusätzlich freie Tage, z.B. an Weihnachten und Silvester
  • Betriebliche Altersvorsorge im öffentlichen Dienst (VBL Zusatzversorgung)
  • Zuschüsse für Jobtickets (z.B. Deutschlandticket)
  • Kantine mit abwechslungsreichem Speisenangebot
  • Kostenfreie Parkplätze am Institutsgelände und direkte Anbindung an den ÖPNV
  • Weiterbildungsangebote für fachliche Weiterbildung, Kompetenztrainings und Online-Trainingsakademie der Max-Planck-Gesellschaft
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement zur Gesundheitsvorsorge und Prävention
  • Diverse Sportangebote, -gruppen und -kurse
  • Sozialberatung für die Unterstützung in schwierigen Lebens- und Arbeitssituationen
  • Familienservice für alle Fragen rund um Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Vergünstigte Ferienwohnungen im In- und Ausland
Ein chancengerechtes, diverses und inklusives Arbeitsumfeld ist uns wichtig. Wir freuen uns über Bewerbungen von allen Menschen, egal welcher sozialer, ethnischer oder religiöser Herkunft bzw. sexueller Orientierung sie sind. Wir möchten mehr Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, beschäftigen und ermutigen sie, ihre Bewerbungen einzureichen. Ebenso unterstützen wir die Einstellung von Menschen mit Schwerbehinderung und laden sie herzlich ein, sich zu bewerben.
Informationen zum Umgang mit Ihren Daten und Ihre diesbezüglichen Rechte finden Sie auf unserer Webseite unter: Datenschutz.

Sehen wir uns bald am IPP?

Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung bis zum 05.10.2026.