Ingenieur*in für Materialuntersuchungen und Werkstofftechnik
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching
Art der Stelle
Wissenschaftliche und technische Assistenz
Ausschreibungsnummer: 26/036
Stellenangebot vom 4. November 2026
Am IPP-Standort in Garching forschen wir am Großexperiment ASDEX Upgrade. Dabei handelt es sich um eine Fusionsanlage vom weltweit bekannten Typ Tokamak.
Am IPP-Standort in Garching besetzen wir in dem Bereich Plasmarand und Wand (P2W) eine wichtige Position als Ingenieur*in für Materialuntersuchungen und Werkstofftechnik. Der Bereich P2W befasst sich mit der Untersuchung von Plasma-Wand-Wechselwirkungen in Fusionsanlagen, sowie mit der Entwicklung und Charakterisierung von Materialien und Komponenten für hohe Wärmeflüsse.
Aufgaben
- Mitarbeit bei Materialanalysen mittels Elektronenmikroskopie, optischer Mikroskopie und Röntgendiffraktometrie
- Übernahme von Funktionen im Bereich der Arbeitssicherheit und des Strahlenschutzes sowie die Infrastrukturbetreuung in einer Experimentierhalle
- Betrieb und Betreuung der Anlagen für thermische Analysen (z.B. Laserflash, Thermowaage, Hochtemperaturöfen)
- Einweisung von Mitarbeiter*innen in die Bedienung und Handhabung der Thermischen Analyse Geräte und der Elektronenmikroskope sowie Heranführen an die wissenschaftliche Interpretation der erhaltenen Resultate
- Aufbereitung von Resultaten für die Forschung
- Bereitschaft zur Mitarbeit in internationalen Projekten
Profil
- Ein abgeschlossenes Ingenieurstudium (Fachhochschule oder Uni, Bachelor oder Master) im Bereich technische Physik, angewandte Physik, Materialwissenschaften oder vergleichbarem Fachgebiet, aber auch Elektrotechnik und Maschinenbau sind möglich
- Sehr gute Deutschkenntnisse (C1, Nachweis erforderlich oder Muttersprache) und gute Englischkenntnisse (B1) für die Darstellung und das Verstehen komplexer wissenschaftlich-technischer Sachverhalte und Dokumentationen
- Kenntnisse in Oberflächendiagnostik und im Bereich der Elektronenmikroskopie
- Erfahrungen im Bereich Mikrostrukturanalyse von metallischen Werkstoffen und von thermischen Analysen sind von großem Vorteil
- Ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeiten sowie Verantwortungs-bewusstsein
- Hohe Eigenmotivation sowie Selbstständige zielorientierte Arbeitsweise
Angebot
- Vergütung je nach Qualifikation und Aufgabenübertragung bis zu Entgeltgruppe 12 TVöD Bund, Zuschüsse zu vermögenswirksamen Leistungen und Jahressonderzahlung
- Sie sind Teil eines der größten wissenschaftlich-technischen Projekte in Deutschland
- Krisensichere Tätigkeit mit Stabilität
- Gleitzeitsystem und flexible Arbeitszeitmodelle
- Mobiles Arbeiten ist teilweise möglich (in Abhängigkeit von den betrieblichen Anforderungen)
- 30 Tage Urlaub (bei 5-Tage-Woche) und zusätzlich freie Tage, z.B. an Weihnachten, Silvester und Brückentagen
- Betriebliche Altersvorsorge im öffentlichen Dienst (VBL Zusatzversorgung)
- Zuschüsse für Jobtickets (z.B. Deutschlandticket)
- Kantine mit abwechslungsreichem Speisenangebot
- Kostenfreie Parkplätze am Institutsgelände und direkte Anbindung an den ÖPNV
- Weiterbildungsangebote für fachliche Weiterbildung, Kompetenztrainings und Online-Trainingsakademie der Max-Planck-Gesellschaft
- Betriebliches Gesundheitsmanagement zur Gesundheitsvorsorge und Prävention
- Diverse Sportangebote, -gruppen und -kurse
- Sozialberatung für die Unterstützung in schwierigen Lebens- und Arbeitssituationen
- Familienservice für alle Fragen rund um Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Vergünstigte Ferienwohnungen im In- und Ausland
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